Folge 13: "Für immer Bucht" - Installation von Solarpanels auf einem Stoffverdeck

 

Installation von Solarpanels auf dem (Stoff-) Verdeck einer Motoryacht und Anschluss an die Verbraucherbatterien über einen mppt Laderegler.

In diesem Blogartikel beschreiben wir Euch, wie wir unsere Solarsysteme auf dem Schiff installiert haben und warum es überhaupt dazu kam. Bitte daran denken, wir sind keine Profis, daher haben wir es so gemacht, wie es für uns passt und funktioniert. Allerdings sind wir auf des Endergebnis schon ein wenig Stolz.

Kommentare, Fragen und so weiter könnt Ihr gerne bei uns bei Facebook unter dem Link zum Artikel stellen. (-> hier)

Das Motorboot und der Stromverbrauch

Wie Ihr wisst, ist unsere augusta11 eine von Bavaria gebaute Motoryacht. Genauer, eine Bavaria 400 New Sport Open. Das „Open“ steht für die Bauart mit einem Stoffverdeck, oder wie man auch sagt, einer Persenning bzw. einem Bimini.

Die augusta11 vor der Installation der Solarpanels. Auf dieses Stoffdach mussten die Panels befestigt und installiert werden.

Nun ist es so, dass wir mit dem Motorboot einen nicht zu unterschätzenden Stromverbrauch haben. Dies ist insbesondere der Tatsache geschuldet, dass wir zwei Kühlschränke an Bord haben, die jeweils mit 50 Watt unter voller Last zu Buche schlagen. Wir haben LED Beleuchtung an Bord sowie weitere stromsparende Komponenten. Dazu achten wir sehr auf den Stromverbrauch. Nichtsdestotrotz ist der Stromverbrauch insbesondere wegen der Kühlschränke dennoch recht hoch. Wir benötigen pro Tag in etwa 60-70Ah aus den Verbraucherbatterien.

Da wir gerne „buchteln“, also vor Anker oder an eine Boje gehen und dort übernachten, haben wir aktuell stets bereits nach einer Übernachtung ohne Landstrom ein Problem mit der Stromversorgung. Den Batterien sind dann 40-50% der Kapazität entnommen und das erfordert ein „vernünftiges“ Laden. Das bedeutet dann Motoren an und mit Lichtmaschine Batterien laden. Das ist aber eher schlecht, da nur 80% der Batterien auf diese Weise geladen werden. Zudem kostet diese Variante zu viel Sprit. Oder es bedeutet eben, dass wir zurück in einen Hafen und ran an den Landanschluss müssen. Dort werden über das Landstromladegerät die Batterien wieder richtig voll aufgeladen.

Die AGM Verbraucherbatterien haben aktuell eine Gesamtkapazität von 140Ah, d.h. wir können maximal 60-70Ah entnehmen. Mit unseren Kühlschränken ist dies leider innerhalb von weniger als 24 Stunden bereits der Fall.

Verbraucherbatterien vor Installation des Solarsystems: 2 x 70Ah Varta AGM

 

Um nun länger als eine Nacht unabhängig vom Landstrom oder von einer Lichtmaschine zu sein, musste eine Lösung her. 

Erste Idee: Ein mobiler Generator

Die Idee ist einfach: Landstrom sind 230 Volt, das kann ein mobiler Stromgenerator mit Benzinantrieb auf jeden Fall. Kein Problem. Einen Generator mit 2,0KW gekauft, im Motorraum des Schiffs befestigt und an eine Steckdose in der Nähe des Landstromanschlusses angeschlossen. Die Steckdose mittels Adapter an den Landanschluss angestöpselt und schon haben wir erfolgreich Landstrom simuliert.

Mobiler Generator auf dem Schiff. (Hinweis: Der Hersteller des Generators ist nicht zu empfehlen).

Problem ist nur: Der Generator ist laut! Es macht einfach an der Boje oder vor Anker keinen Spass den Generator laufen zu lassen. Diese Geräte sind mit bis zu 90 Dezibel richtig laut und daher nur eine Option, wenn man alleine in der Bucht ist und niemanden anders zusätzlich stört. Dazu muss der Generator über mehrere Stunden (laut) laufen, damit unser Ladegerät die 60-70Ah wieder in die Verbraucherbatterien bekommt und wir einen Tag länger in der Bucht bleiben können. Zum Laden über den Landstromanschluss nutzen wir ein Cristec Ladegerät mit bis zu maximal 40A Ladestrom, wobei um die 20A als Ladestrom eher realistisch ist. Wir reden also über circa 4 Stunden Laufzeit des Generators. Und leider immer laut und mit vielen Abgasen. Es stinkt. Trotzdem ist es auf der anderen Seite natürlich einfach und funktioniert ohne großen Aufwand.

Vorteile:

  • + Einfach zu verwenden
  • + nicht sehr teuer. Anschaffung zwischen 150 und 500 Euro, je nach Qualität
  • + Kann dazu noch anderweitig verwendet werden, da mobil

Nachteile:

  • - laut bei der Nutzung
  • - es stinkt nach Abgasen
  • - stört einen selbst und auch andere durch die Lautstärke und die Abgase
  • - an sich keine Lösung für eine Bucht oder vor Anker
  • - muss zu lange störend laufen, um die Batterien vernünftig zu laden

Dazu ist der auf dem Bild dargestellte mobile Generator drei Monate nach Ablauf der zweijährigen Gewährleistung kaputt gegangen. Der Anbieter bietet keinen vernünftigen Reperaturprozess und auch keinen diesbezüglichen Service. Aus diesem Grund hat sich für uns der Generator leider ohnehin erledigt und wir werden von dieser Firma kein Gerät mehr beziehen.

 

Zweite Idee: Solarzellen aufs Dach und an die Verbraucherbatterien anschließen

Um die negativen Aspekte des mobilen Generators zu eliminieren und trotzdem energietechnisch weitestgehend autark zu sein, kam uns als nächste logische Lösung die Nutzung von Solarstrom in den Sinn. Einfach ein paar Solarzellen auf das Dach der Yacht und an die Verbraucherbatterien anschließen. Klingt erst einmal einfach. Wenn man aber von der Materie gar keine Ahnung hat, dann muss man sicher erst einmal damit beschäftigen und viele Fragen kommen auf:

  • Polykristalline oder monokristalline Solarpanels?
  • PWM oder MPPT Laderegler?
  • Paralleler oder serieller Anschluss der Panels?
  • Welche Kabeldicke (hängt von der durchlaufenden Stromstärke ab)?
  • Absicherung der Leitungen nötig?
  • Wie und wo schließe ich die Kabel denn konkret an?
  • Wie befestige ich die Solarpanels sinnvoll auf einem Stoffverdeck, damit es auch wirklich hält? 

Und das waren nur die offensichtlichsten Fragen…

 

Die Umsetzung von Idee #2: Nutzung von Solarzellen zum Laden der Verbraucherbatterien

Nachdem wir uns nun ausführlich eingelesen, viel mit Gleichgesinnten diskutiert und viele Videos dazu angesehen haben, fühlten wir uns in der Lage ein Setup des Solarsystems erstellen, aufzuzeichnen und zu bestellen.

Hier unser Systemaufbau:

 

Und dazu die Liste des nötigen Materials:

  1. BlueSolar MPPT 75/15 Solarladeregler 12/24V 15A
  2. Victron Energy Victron VE.Direct Bluetooth Smart-Dongle
  3. Verbindungsset Solarladeregler zur Batterie (1 Meter)
  4. PV-Solarkabel 6mm² - Rot
  5. PV-Solarkabel 6mm² - Schwarz
  6. PV-Solar Buchse - Steckverbindung
  7. PV-Solar Stecker - Steckverbindung
  8. Paar Solar Y-Stecker (da zwei Solarpanels)
  9. 2 x AGM Verbraucherbatterien Varta LA105 Professional AGM
  10. Sopoby 360pcs Elektrische Steckverbinder Flachstecker Kabelschuhe Lötverbinder Quetschverbinder Set
  11. KFZ Flachsicherungshalter max. 32V / 30A mit Schraubanschluss f. 4qmm Kabel (Vom Regler zu Kabel)
  12. 2 x Semi-Flexibles Solarmodul Eco Monokristallin 100Wp
  13. 12 Tenax (12 Oberteile, 12 Stoff-an-Stoff Unterteile, Werkzeug)
  14. Travel Inspira TSA Reiseschlösser Gepäckschlösser mit starkem Stahldraht-Bügel (mag blöd klingen, aber als einfacher Diebstahlschutz)
  15. Eine Nähmaschine
  16. Klettverschluss selbstklebend (Haken und Schlaufen)
  17. Klettverschluss zum Annähen (Haken und Schlaufen)
  18. Nylon Segeltuch Wasserdicht extra schwer 1m x 1m
  19. Offgridtec Dachdurchführung 2-fach weiß
  20. MC4 Solarstecker Solar 10 Stecker 10 Buchse Kupplung Stecker
  21. Gummiband schwarz 10-15-20-mm
  22. Kabelbinder in verschiedenen Größen
  23. intervisio Klebesockel für Kabelbinder 19 mm x 19mm
  24. Sikaflex
  25. Werkzeug wie Schraubenzieher, Zangen, Bohrmaschine, Teppichmesser
  26. 5 x Augplatte oval 45 x 15 mm Edelstahl

 Und so ging es dann los mit der Installationsplanung...

Installation der Solarpanels auf der augusta11 und Anschluss an die Verbraucherbatterien

Aktion 1: Trockenlauf (=Dry Run)

Bevor wir alle Teile und Komponenten nach Kroatien auf das Schiff bringen, mussten wir natürlich sicherstellen, dass die Technik funktioniert und das tut was sie soll, nämlich Ampere in die Batterien drücken. Auf einem Balkon haben wir den Trockenlauf durchgeführt. Dazu haben wir die Solarpanels an den MPPT-Regler und dann an eine der zu ladenden Verbraucherbatterien angeschlossen. Die Solarpanels haben wir im abschließenden Trockenlauf parallel angeschlossen (so wie wir es auch auf der Yacht haben wollen) und alles hat wie geplant sehr gut funktioniert. Selbst mit der Transportfolie auf den Panels haben wir es bis knapp 140 Watt und damit einem Strom in Batterien von etwas mehr als 10 Ampere geschafft.

Dry Run der Solartechnik. Hier: Mit einer Batterie und einem Solarpanel.

 

Aktion 2: Vorbereitung der Klettkomponenten für die Befestigung der Panels auf dem Verdeck

Installation wie unsere sind auf einem Stoffverdeck stets kritisch. Sind die Panels an zu wenigen Punkten mit dem Verdeck verbunden entstehen durch Wind und andere Hebelwirkungen große Kräfte, die extrem am Stoff des Verdecks zerren und das Material signifikant schwächen - bis hin zu Rissen und dem damit verbundenen fehlenden Regenschutz. Das galt es also zu verhindern. Also planten wir die Befestigung der Solarpanels auf dem Verdeck wie folgt:

  • Pro Panel sollten mindestens 4 Tenax - Knöpfe angebracht werden, die mit dem Verdeck verbunden sind.
  • Die beiden Panels sollten mit einem stabilen Gummizug und zur weiteren Sicherheit mit stabilen Kabelbindern verbunden werden.
  • An 4 Augplatten sind die Panels mit dem Gfk des Schiffes zu verbinden und dort ebenfalls mit stabilem Gummizug und Kabelbindern anzubringen.
  • Die beiden Panels sollten zudem mit zwei Gepäckschlössern verbunden werden und so die Diebstahlwahrscheinlichkeit verringert werden.
  • Alle Seiten der Panels sollten durch ein Klettsystem verschlossen werden, um zu verhindern, dass Wind unter die Panels kommt und seine starken Kräfte auf das System wirken lässt.

Mit diesem Setup waren wir überzeugt, die Konstruktion ist sicher, schützt gleichzeitig das Verdeck sowie die Panels und ist sogar optisch auffällig unauffällig.

Die Dinge mussten allerdings vorbereitet werden. Daher haben wir schon in Deutschland damit begonnen die Komponenten des Klettsystems zu nähen. Diese Komponenten sollen mit Klett sowohl mit den Panels als auch mit dem Verdeck verbunden werden. Die Solarpanels benötigten dazu Klebeklett und das Verdeck Nähklett. Die Komponenten mussten dann so genäht werden, dass Panels und Verdeck damit verbunden werden können.

Einige der Klett-Komponenten, um die Panels mit dem Verdeck zu verbinden.

 

Aktion 4: Einbau der neuen Batterien

Die beiden vom Hersteller Bavaria verbauten Verbraucherbatterien waren aus unserer Sicht unterdimensioniert. 2 x 70Ah AGM Batterien haben tatsächlich nur noch knapp einen Tag gehalten. Vor Ort am Schiff in Kroatien haben wir die alten Batterien nun mit 2 x 105Ah AGM Batterien ersetzt, damit wir auch bei eher schlechtem Wetter die nötige Energiereserve haben. Bei ausschließlich gutem Wetter hätten uns die 70Ah Batterien auch genügt. Aber da spielt bekannterweise Petrus nicht ganz mit :-)

Die beiden 105Ah starken AGM Verbraucherbatterien an Ort und Stelle - kurz vor finalem Anschluss.

 

Aktion 5: Testanschluss des Solarsystems auf der Yacht

Ein Trockenlauf auf dem Balkon ist eine Sache. Die Solarkomponenten jedoch direkt an die Yacht angeschlossen eine andere. Daher haben wir natürlich die Panels über den MPPT - Regler mit den realen Kabeln an den neuen Verbraucherbatterien auf dem Schiff angeschlossen und getestet ob alles funktioniert. Quasi ein Integrationstest. Natürlich haben wir in diesem Schritt noch nicht die Kabel komplett fertig verlegt (nur schon mal durch den Holm durchgezogen, nix genäht und kein Tenax verbaut. Der Fokus war die reine technische Funktionalität.

Laderegler mit Bluetooth-Dongle an den Verbraucherbatterien.

Solarpanels vor dem Test umgedreht. Haben gelesen, dass sie möglichst ohne direkte Sonne angeschlossen werden sollen.

 

 

Aktion 6: Tenax an den Solarpanels befestigen

Jetzt wird es martialisch. Um die Tenax-Knöpfe an den Solarpanels anzubringen, mussten wir vorsichtig genügend große Löcher in die Panels bohren. Hat aber geklappt :-). Erst mit einem kleinen Bohrer begonnen und dann so lange einen größeren Bohrer verwendet, bis wir die richtige Größe gefunden haben. Dadurch, dass die gebohrten Löcher durch eine Plastikschicht ging, mussten wir das überstehende Plastik vorsichtig mit einem Teppichmesser entfernen.

Panel mit gebohrtem Loch für die Tenax Knöpfe

 

Panel mit angebrachtem Tenax Knöpfen.

 

Nachdem die Tenax Knöpfe angebracht waren, haben wir uns um das Klebeband gekümmert. Dies haben wir passend zurecht geschnitten und rings um herum mit circa 1cm Kantenlänge am Panel festgeklebt.

Damit waren die Panels fertig vorbereitet.

 

Aktion 7 (Die heftigste Aktion): Klettband an das Verdeck annähen und Tenax Unterteile in Verdeck schrauben

Das tut einem in der Seele weh. Absichtlich Löcher in ein hochwertiges Verdeck machen. Hilft aber nix, um die Tenax Unterteile anzubringen, muss jeweils immer ein kleines Loch ins Verdeck gemacht werden und dann konnte das Tenax Unterteil von unten und oben zusammengesteckt und verschraubt werden. An sich recht einfach.

Die größere Aktion aber war das Abnehmen des gesamten Verdecks, Einzeichnen der Nahtwege für den Klett und dann dass Nähen selbst. Hat schon mal einer von Euch ein komplettes Verdeck durch eine normale Nähmaschine gezogen? Der Dank war ein Muskelkater im rechten Oberarm, aber es hat sich gelohnt.

Anzeichnen der Klettnähte.

 

 

Fertig montiertes Verdeck mit Tenax Unterteilen und angenhähtem Klett.

 

Aktion 8: Fertigstellen der Klettkomponenten

 Zu Hause in Deutschland haben wir ja bereits die Klettkomponenten vorbereitet. Das finale Anpassen und das Anbringen der richtigen Klettseiten haben wir am Schiff gemacht, da wir jedes Mal genau schauen konnten, ob es passt oder nicht. 

Klettkomponenten finalisieren.

 

Aktion 9: Fertige Montage und Anschließen

Im letzten Schritt ging es dann "nur" noch um die Montage aller Teile. Dazu haben wir die Panels auf dem Verdeck mit dem Klett und den Tenax - Knöpfen verbunden, die Panels parallel geschalten angeschlossen und die Kabel durch die wasserdichte Kabelführung nach unten ins Schiffsinnere zu den Verbraucherbatterien geführt. Dort haben wir die Kabel an den MPPT Laderegler angeschlossen und von dort an die Batterien. Die Kabel zwischen dem Laderegler und den Batterien sind circa 50cm lang. Dem Kabel zum Pluspol haben wir eine 20 Ampere Sicherung knapp 10cm vom Pluspol entfernt spendiert. Alles sauber verlegt, mit Sikaflex abgedichtet wo nötig und fertig...

Fertig montierte Panels auf dem Verdeck.
...und von der anderen Seite.

 

Aktion 10: Erste Einspeiswerte...

Der letzte schöne Schritt war das Starten der Victron App auf dem Handy und das Einspeisen von solargeneriertem Strom in unsere Verbraucherbatterien zu bewundern. Gegen 11.15 Uhr mit einer ganz leichten Bewölkung bekamen wir schon mehr als 8 Ampere Ladestrom hin. Morgens um 8.00 waren es auch schon 1 Ampere. Beim nächsten längeren Törn werden wir die Zahlen genau anschauen und auswerten. Die Infos folgen dann hier im Blogartikel.

Erste Werte - Screenshot der Victron App.

 

Es grüßt Euch herzlich,

Euer Christoph

vom on-a-boat.com Team.

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Folge 11: Das Landstromkabel und seine Adapter

 

Das Landstromkabel - on a boat richtig mit Strom versorgt.

Auf einer Yacht hat man normalerweise mehrere Stromsituationen. Während der Liegezeiten im Hafen hat man mit Landanschluss 230V. Während der Fahrt, in der Bucht oder an einer Boje meist 12V, sofern man nicht über einen Stromgenerator an Bord verfügt. Um im Hafen oder an einem Steg in den Genuss von 230V zu kommen, benötigst Du ein Landstromkabel und in manchen Fällen verschiedene Arten von Adaptern.

Was ein Landstromkabel ist und welche Adapter Ihr in typischen Situationen benötigt, das findet Ihr hier im Artikel.

Folge 10: Pyroschein und Funkscheine

"Pyroschein" und Funkscheine. 

Neben den Befähigungsnachweisen und Führerscheinen für die Sportbootschifffahrt unter Motor und Segel (vgl. Folge 6 im Blog.) gibt es für den deutschen Wassersportler noch einige weitere interessante und in bestimmten Fällen nötige Nachweise und Scheine. 

Dies sind insbesondere...

  • der Funkschein See - also das beschränkt gültige Funkbetriebszeugnis Short Range Certificate
  • der Funkschein Binnen - also das UKW Sprechfunkzeugnis für den Binnenschifffahrtsfunk (UBI)
  • der "Pyroschein" - also der Fachkundenachweis nach dem Sprengstoffrecht

Alle wichtigen Informationen dazu hier im Artikel.

Folge 9: Das Beiboot: Ausstattung und Kosten

Nicht immer ist man ausschließlich mit der Yacht unterwegs - kürzere Strecken macht man mit dem Beiboot.

Neben den praktischen Liegeplätzen direkt in einer Marina gibt auch immer mehr Bojenfelder ein Stück weit auf See, dem Strand vorgelagert. Kein Problem, es gibt ja Dingis (oder auch Dinghis oder Dingys). Das sind kleine Beiboote die entweder aus Gummi, aus einem Festrumpf oder aus einer Kombination von Beidem gefertigt sind. Betrieben werden Dingis meist mit einem Aussenbordmotor. Gerne werden Dingis auch verwendet, um kleine Ausflüge zu entlang der Küste oder entlang des Strandes zu machen, ohne unbedingt das "Hauptschiff" vom Liegeplatz zu bewegen. Alles über Dingis und die weiteren damit verbundenen Ausstattungen und Kosten findet Ihr hier im Artikel.

Folge 8: Mautgebühren Anfahrt zum Liegeplatz in Kroatien

Liegeplätze in Deutschland - erreichbar über mautpflichtige Strecken in mehreren Ländern. 

Ihre oder die von Ihnen gecharterte Yacht liegt in Kroatien und Sie fahren mit dem Auto? Dann denken Sie daran, alle nötigen "Pickerl" vorbereitet bzw. gekauft zu haben.

Folgender Artikel informiert Sie über die nötigen Mautkosten und Vignetten und gibt Tips und Hinweise, worauf Sie achten müssen.

Folge 7: Versicherung

Versicherung für Sportboote und Yachten - ähnlich wie beim KFZ. 

Unspektakuläres, aber wichtiges Thema. Wie versichere ich meine Motoryacht?

Das Gute daran ist: Es ist ähnlich wie beim Auto, kurz gesagt man benötigt mindestens eine Kasko- und eine Haftpflichtversicherung. Aber worauf ist zu achten. Und ist es nur die Yacht selbst, die versichert werden soll oder gibt es noch mehr? Was ist mit Beiboot & Co? Alles dazu hier im Artikel.

Folge 6: Führerscheine / Befähigungsnachweise

Befähigungsnachweise und Führerscheine für die Sportbootschifffahrt und Segeln. 

Für das Fahren von Motorboot und benötigt man einen Befähigungsnachweis. Für Segelboote auch - aber anders...

Ein Bekannter von mir fragte mich welcher denn der Segelschein ist. Er möchte nämlich gerne Segeln. Ich habe ihn dann gefragt, ob er ein wenig mehr Zeit hat. Dann würde ich ihm erklären, dass das gar nicht so einfach beantwortet werden kann. Grund genug einen Artikel zum Thema Befähigungsnachweise für Motor- und Segelboote für den "on a boat" Blog zu erstellen. 

Folge 5: Weitere Kosten (nach dem Kauf)

Es bleibt nicht nur beim Kaufpreis allein. 

Mit dem Kauf einer Yacht haben Sie genau eine Yacht gekauft. Damit haben Sie aber noch lange nicht alles, was Sie für den Betrieb eines Schiffes benötigen. Häufig kommen beim Kauf einige Dinge dazu, an die man nicht gedacht hat und die auch noch mit recht hohen Kosten zusätzlich zu Buche schlagen. Unser Händler war glücklicherweise so fair und hat von Anfang an derartige Informationen stets auf den Tisch gebracht.

Folge 4: Vermeidbare Kosten beim Kauf

Manches Zubehör ist ab Werk sehr teuer. 

Es wie beim Autokauf. Möchten Sie das große Navigationssystem direkt ins Auto eingebaut haben, so sind Sie gleich bei einigen 1.000 Euro Aufpreis für Ihr Auto. Wenn Sie es selbst kaufen, dann kostet es vielleicht nur wenige 100 Euro - Sie müssen es nur selbst einbauen.

Genau so ist es bei einer Yacht. Manche Teile des Schiffs sind ab Werk sehr teuer. So langen die Hersteller z.B. bei einem Flatscreen TV oder einem UKW-Funkgerät ordentlich hin.

Folge 3: Der Bootskauf

Nachdem klar, dass es eine Bavaria New Sport 400 Open werden sollte, ging es für die Detailbesprechung und Konfiguration zum Händler des Vertrauens. Wir haben bei uns in Augsburg das Unternehmen „AUGUSTA Wassersport“ - Bavaria und Rinker Händler. Unser Ansprechpartner Herr Bayerle von Augusta Wassersport ist sehr zu empfehlen.

Folge 2: Die Bootauswahl

Auf der Bootsmesse in Friedrichshafen sind wir mit unserer Erkundungstour dann beim deutschen Hersteller Bavaria hängengeblieben. Mit vorhergehenden Online-Recherchen (die anfänglich nicht sehr ergiebig sind), vielen Gesprächen von guten, vertrauenswürdigen Bekannten und Erfahrungsberichten haben wir die Motoryachten von Bavaria näher in Augenschein genommen, da sie ein für uns adäquates Preis-Leistungs-Verhältnis haben. 

Folge 1: Ein Boot kaufen - warum?

Ein Boot kaufen - Das klingt erst einmal einfach. Denkt man ein Stück weiter, ist ein Bootskauf allerdings alles andere als eine einfache Sache. Im „on-a-boat“ Blog „Ein Boot kaufen“ berichten wir über die Zeit vor dem Kauf, den Kauf selbst und die Zeit danach der ersten Motoryacht für unsere „on a boat“ Flotte.

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